Diese Erklärung beschreibt, welche Daten die Zählwerk-App für iPhone, iPad und Android-Geräte verarbeitet. (Für die Website und den E-Mail-Verteiler gilt eine eigene Erklärung; daneben stehen die Nutzungsbedingungen und die Anbieterangaben im Impressum.)
Das Wichtigste in Kürze
- Deine Zählerdaten bleiben auf deinem Gerät. Es gibt kein Konto und keinen Zählwerk-Server, auf dem deine Zähler, Ablesungen oder Fotos gespeichert werden.
- Nur wenn du ein Zählerfoto von der Cloud-Erkennung auslesen lässt, wird dieses eine Foto an unseren Erkennungsdienst geschickt — dort ausgelesen und danach verworfen.
- Kauf und Abo laufen über den App Store bzw. Google Play. Zahlungsdaten erreichen uns nie.
- Keine Werbung, kein Tracking, keine Analyse-Dienste.
Verantwortlicher
Stefan Dolfen, Kurt-Stöbe-Str. 45, 50181 Bedburg, Deutschland
E-Mail: hello@zaehlwerk.app
Daten in der App — nur auf deinem Gerät
Zähler, Ablesungen, Beleg-Fotos, Tarife, Adressen und Einstellungen liegen ausschließlich lokal in der App auf deinem Gerät. Wir haben darauf keinen Zugriff. Auf Wunsch schützt eine biometrische Sperre (Face ID / Touch ID / Fingerabdruck) den Zugriff. Du löschst diese Daten selbst — in der App oder durch Deinstallation.
Foto-Erkennung (Zählwerk-Erkennung)
Ab Werk liest die eingebaute Zählwerk-Erkennung deine Zählerfotos aus. Sie wird nur dann aktiv, wenn du selbst ein Foto aufnimmst oder auswählst — nie im Hintergrund. Dabei werden übertragen:
- das Zählerfoto,
- optional der letzte bekannte Zählerstand des gewählten Zählers (als Erkennungshilfe),
- eine zufällig erzeugte Gerätekennung (für das Tageslimit und den Schutz vor Missbrauch). Sie enthält keine Angaben zu deiner Person oder deinem Gerät.
- der Hinweis, ob der Aufruf gegen die Probezeit oder gegen ein Abo zählt, und bei laufendem Abo eine pseudonyme Lizenz-Kennung — beides erklärt der Abschnitt Kauf, Probezeit und Abo.
Die Auswertung läuft über unseren Dienst api.zaehlwerk.app (betrieben auf Google Cloud) und nutzt KI-Bildmodelle von Google (Vertex AI). Die Bildauswertung kann dabei auf Servern außerhalb der EU stattfinden; mit Google bestehen hierfür die Standard-Datenschutzmechanismen der Google-Cloud-Plattform (Auftragsverarbeitung, EU-Standardvertragsklauseln).
Das Foto wird nach der Auswertung verworfen. Es wird weder von uns noch — nach den Vertragsbedingungen von Google Cloud — zum Training von KI-Modellen verwendet. Gespeichert werden auf unserer Seite nur technische Metadaten ohne Foto (Zeitpunkt, Dauer, Ergebnisstatus, verkürzter Hash der Gerätekennung und bei laufendem Abo die Lizenz-Kennung) — für das Tageslimit, den Zähler der Probezeit-Fotos, die Betriebsüberwachung und den Schutz vor Missbrauch, solange das dafür erforderlich ist. Speicherst du eine per Foto erkannte Ablesung, meldet die App außerdem zurück, ob der erkannte Wert übernommen oder korrigiert wurde — nur als Klasse (ja/nein und die Art der Abweichung, etwa „Kommastelle verrutscht"), nie der Zählerstand, die Zählernummer oder das Foto. Damit messen wir die Erkennungsqualität; die Rückmeldung entfällt, wenn du einen eigenen Erkennungsdienst nutzt oder die Cloud-Erkennung abgeschaltet hast.
Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir angeforderten Funktion) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Missbrauchsschutz und Betriebssicherheit).
Die Cloud-Erkennung lässt sich unter Einstellungen → Cloud-Erkennung jederzeit abschalten — dann wertet die App Fotos nur noch auf dem Gerät aus, und es wird nichts übertragen.
Kauf, Probezeit und Abo
Zählwerk kaufst du einmal; die Cloud-Erkennung gibt es als monatliches Abo. Kauf und Abo laufen über den App Store bzw. Google Play — Kartennummer, Rechnungsanschrift und andere Zahlungsdaten erreichen uns nie. Um zu wissen, was freigeschaltet ist, fragt die App beim Store ab, welche Käufe und Abos zu deinem Konto gehören; diese Abfrage bleibt zwischen deinem Gerät und dem Store, ein Zählwerk-Server ist nicht beteiligt. Was dabei beim Store anfällt, richtet sich nach dessen Datenschutzbestimmungen. (Was Probezeit, Kauf und Abo umfassen, steht in den Nutzungsbedingungen.)
Der Beginn der Probezeit wird auf deinem Gerät gespeichert — auf iPhone und iPad im Schlüsselbund — und verlässt es nicht.
Nutzt du die Zählwerk-Erkennung in der Cloud, geht mit jedem Aufruf eine zusätzliche Angabe mit:
- In der Probezeit zählt unser Dienst die 50 Probezeit-Fotos je Gerätekennung mit. Die App teilt ihm dafür nur mit, ob der Aufruf gegen die Probezeit oder gegen ein Abo zählt — ein Zählerstand, eine Zählernummer oder ein Foto steckt darin nicht.
- Bei laufendem Abo geht neben der Gerätekennung eine pseudonyme Lizenz-Kennung mit: ein 16-stelliges Kürzel, das mit SHA-256 aus der Transaktionsnummer deines Store-Kaufs berechnet wird. Sie dient dazu, die Geräte eines Abos zusammenzuzählen und Missbrauch zu erkennen. Aus dem Kürzel lässt sich weder auf deine Person noch auf dein Store-Konto oder deine Zahlungsdaten zurückrechnen, und die Transaktionsnummer selbst verlässt dein Gerät nie. Gespeichert und gelöscht wird die Kennung wie die Gerätekennung (Statistik je Monat).
Ohne Abo nach der Probezeit findet gar kein Cloud-Aufruf statt — die App fragt den Dienst dann nicht. Die Erkennung auf dem Gerät, die Eingabe von Hand und ein eigener Zugang (siehe unten) bleiben in jedem Fall frei.
Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der gekauften Funktion) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Missbrauchsschutz und Betriebssicherheit).
Eigene KI-Anbieter (optional)
Statt der Zählwerk-Erkennung kannst du einen eigenen Zugang zu Google Gemini, Mistral oder OpenAI hinterlegen oder einen eigenen Ollama-Server im Heimnetz nutzen. Dann geht das Foto direkt von deinem Gerät an den gewählten Anbieter; es gelten dessen Datenschutzbestimmungen. Dein API-Schlüssel wird ausschließlich im Schlüsselbund bzw. verschlüsselten Speicher deines Geräts abgelegt und erreicht keinen Zählwerk-Server.
Easee-Wallbox (optional)
Verbindest du deine Easee-Wallbox, ruft die App deine Ladedaten direkt bei Easee ab; es gelten die Datenschutzbestimmungen von Easee. Deine Easee-Zugangsdaten liegen nur im Schlüsselbund bzw. verschlüsselten Speicher deines Geräts. Ein Zählwerk-Server ist nicht beteiligt.
Standort (optional)
Im Einrichtungsassistenten kannst du dir deine Adresse auf Tipp vorschlagen lassen. Dafür wird dein Standort einmal ermittelt und zur Adress-Auflösung an den Dienst deiner Plattform übergeben (Apple bzw. Google). Der Standort wird nicht gespeichert und geht an keinen Zählwerk-Server.
Cloud-Sicherung & Geräte-Abgleich (optional)
Auf Wunsch sichert die App eine Kopie deiner Daten (inklusive Fotos) in deinen eigenen Cloud-Speicher — dein iCloud Drive oder einen von dir gewählten Ordner (z. B. Nextcloud oder Dropbox). Auf diese Sicherung hat nur dein Cloud-Anbieter nach dessen Bedingungen Zugriff, Zählwerk nicht. Der Abgleich mehrerer Geräte läuft ausschließlich über diesen Ordner; eine Zwischenstation gibt es nicht.
Benachrichtigungen
Die monatliche Ablese-Erinnerung wird lokal auf deinem Gerät geplant. Es gibt keinen Push-Server.
Was die App nicht tut
Keine Werbung, kein Tracking, keine Analyse- oder Statistik-Dienste Dritter, kein Verkauf oder keine Weitergabe von Daten über das oben Beschriebene hinaus.
Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch sowie das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren. Da deine Zählerdaten Zählwerk nie erreichen, betrifft das praktisch nur die technischen Metadaten der Foto-Erkennung (Gerätekennung und, bei laufendem Abo, die Lizenz-Kennung) — schreib dafür an hello@zaehlwerk.app.
Stand: 13. September 2026. Ändert sich die App, ziehen wir diese Erklärung nach und veröffentlichen sie hier.